Paul
Kurz vor unserer ersten Ausfahrt zu Ostern 2012 haben wir "Knut" aus dem Winterlager geholt um ihn für die Fahrt vorzubereiten.
Gleich beim ersten Betreten stellten wir einen starken muffigen Geruch fest...
Wir wussten sofort was das bedeutete...
Ich war zu müde um die "Büchse der Pandorra" erneut zu öffnen und wir sagten: "Knut ist nun seit 42 Jahren auf dieser Welt, er darf gern ein Dorf weiterziehen."
Also wurde das Internet befragt wo in der Nähe ein anderer Wagen stand der für uns passend sein könnte.
Relativ schnell fanden wir bei "Wohnwagen Bruns" im benachbarten Cloppenburg ein Objekt das uns ansprach.
Nach einem kurzen Telefonat mit dem Mitarbeiter sind wir ins Auto gestiegen und dort hin gefahren.
Wir fanden einen Wohnwagen vor der sehr viele von unseren Wünschen erfüllte:
Einzelbetten (Das übereinanderherkrabbeln ist ja ganz nett, muss man aber nicht wirklich haben)
Eine Banktoillette im abschließbaren Bad (Wir mussten nicht mehr im Schrank auf dem Porta-Potti sitzen)
Eine richtige Küche (mit Kocher und Zündsicherung, bei dem alle Flammen nutzbar sind)
Ein Kühlschrank der ein richtiges Gefrierfach hat
Eine Heizung mit leise laufendem Lüfter
sowie eine große U-Sitzgruppe.
Schnell wurden wir uns mit dem Verkäufer einig und konnten wenige Tage später unseren Wohnwagen abholen.
Nun hatten wir noch 2 Tage Zeit den Wagen einzuräumen um mit unseren Camping-Freunden in die gemeinsame Osterfahrt zu starten.
Hier noch ein paar Bilder von unserem Wagen:
Der Hobby 540 TE "Easy de Luxe" (So lautet der Werkseitig vorgegebene Name des Wagens) wurde 1996 in Fockbeck bei Hobby gebaut.
Es war schon ein sehr modern eingerichteter Wohnwagen der alle modernen Einbauten aufwies.
Ein Kühlschrank der mit Strom (12V & 230V) sowie mit Gas betrieben werden konnte. Sitzbank Toillette mit von aussen entleerbarer Kassette.
3-flammiger Kocher mit Zündsicherung, Truma S3000 Heizung mit Umluftgebläse sowie Einzelbetten.Mit der zum Doppelbett umbaubaren U-Sitzgruppe ergaben sich (bei Bedarf) 4 Schlafplätze. Eine Besonderheit war der innenliegende Wassertank (versteckt in der echten Klappe des Herdunterschrank), so dass bei Frost im Winter kein Wasser mehr einfrieren konnte (Vorausgesetzt die Heizung war in Betrieb). Allerdings war der Nachteil, das man mit dem Kanister immer umständlich zur Zapfstelle laufen musste und den vollen Kanister dann wieder in den Schrank busgieren musste.